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Testberichte

was sagen andere spieler über project12 ?
welche erfahrungen haben sie mit unseren hölzern gemacht ?
die ersten testbeläge und hölzer sind unterwegs und einige spieler sind so nett, uns von ihren erfahrungen zu berichten.
wie die testergebnisse ausfallen können sie hier nachlesen.

Sie möchten PROJECT12 oder unsere Hölzer testen? Hier können Sie unser Testmaterial bestellen.

 

6. Februar 2014 Dr. Peer-Joachim Koch

"Ein kurzer Zwischenbericht - nach einem nicht so optimalen Start kurz nach Neujahr in die Rückrunde hatte ich jetzt zwei relativ starke Spieler (beide unter den Top 5 unserer Liga) erstmalig schlagen können.
Beide Spiele konnte ich "relativ" sicher gewinnen. Ganz wesentlich war aus meiner Sicht das hervorragende Ballgefühl, das Holz und Belag vermitteln. Man spürt einfach viel besser, was man mit dem Ball macht.

Man wird nicht um Klassen besser und es ersetzt kein Training. Viel Spaß bereitet es trotzdem, wenn man Schläge spielen kann, die vorher fast nie geklappt haben bzw. einfach viel sicherer ist.
Wobei der Belag noch viel Potential zu haben scheint, das ich noch nicht bewusst abrufen kann. Technisch sauber und schnell gespielte Bälle entwickeln eine tolle Rotation - dafür ist bei langsameren Schlägen etwas weniger Schnitt festzustellen.

Vielen Dank !"

 

 

02. Januar 2014 Jan Eike Wegner

"Das Paket mit dem Testmaterial auszupacken macht wirklich Spaß. Es ist alles liebevoll und professionell gestaltet und einfach durchdacht. Insgesamt ein Erlebnis, das ich in 19 Jahren Tischtennis noch nie gehabt habe. Daher ein großes Kompliment an dieser Stelle: Ich bin begeistert.

Auch das Probieren der unterschiedlichen Griffschalen aus dem Testkoffer macht wirklich Spaß und man kann einmal direkt erfahren, was es da doch für Unterschiede gibt. Das ist daher nicht nur eine „Spielerei“, sondern ein wichtiger Punkt auf dem Weg zu dem persönlichen perfekten Holz.

Nun aber zum wichtigsten Teil, den sportlichen Eindrücken:
Zunächst habe in angefangen, das Basalt Holz hauptsächlich mit einem Evolution MX-P (max) zu testen. Nach wenigen Einheiten kam ich schnell zu dem Ergebnis, dass dieses Holz nicht zu meinem Spiel passt. Zwar ging das Spiel über dem Tisch sehr gut (vor allem das Flippen) und das Holz ist trotz hohem Tempo relativ weich im Anschlag und kontrolliert, aber der Ballabsprung insgesamt war viel zu flach, so dass mir fast alle Topspin Bälle mit der Vorhand ins Netz fielen (die Absprunghöhe und der Ballanschlag beziehen sich vor allem auf einen Vergleich mit dem Waldner Senso Ultra Carbon von Donic).
Da ich dem Material noch eine Chance geben wollte, wendete ich mich an Soulspin und beschrieb meine Erfahrungen. Dort riet man mir das Holz noch einmal mit einem anderen Belag (vorzugsweise einer asiatischen Produktion entstammend) zu testen, eine Option wäre der P12, jeder andere würde aber auch funktionieren. Da ich keinen anderen zur Hand hatte, gab ich dem P12 eine Chance.
Das Ergebnis: Mit dem Basalt und dem P12 lief es viel besser. Der Ballabsprung war deutlich höher (insg. nicht ganz so hoch wie beim WSUC), der Ballanschlag weicher (macht sich besser für die Spinentwicklung) und die Kontrolle für das hohe Tempo ziemlich gut.Die Verarbeitungsqualität der Hölzer insgesamt macht einen sehr guten Eindruck. Keine scharfen Kanten und alles macht einen wertigen Eindruck.

Zusammenfassend: Tolle Aufmachung, sehr gutes Material, erstklassiger Service aber preislich leider noch ein wenig zu teuer für Spieler mit hohem Belagverschleiß."

 

 

3. Dezember 2013 Marcel Heim

 

"Liebes soulspin-Team,

nachfolgend finden Sie meinen Testbericht. Die Testmaterialien gehen morgen auf die Reise.

Internetauftritt
Professionell und sehr stimmig gestaltete Internetpräsenz. Im Konfigurator waren allerdings die Maße der Schlägerblattgrößen S,M,L nicht angegeben, sodass diese nur über den Weg "Technologie->Blattgrößen" einsehbar waren. Diese Information hat mir direkt im Konfigurator gefehlt, aber vielleicht wird es auch direkt angezeigt und ich habe es schlicht übersehen.

Kundenservice
Als Neukunde empfand ich den gegebenen Vertrauensvorsprung sehr angenehm. Ich hatte Aufgrund des Gesamtwertes des Testpaketes (Griffkoffer, Basalt- und Carbonholz, 2x P12) erst befürchtet, unter einem Vorwand nur einen Teil des Paketes zu erhalten, um das Verlustrisiko für das Unternehmen gering zu halten. Die Möglichkeit so viele Materialien anstands- und kostenlos zu testen, ist sicherlich konkurrenzlos auf dem TT-Markt. Ich hoffe, diese Möglichkeit bleibt auch nach der Etablierung auf dem Markt in dieser Form bestehen.

Testkoffer
Gut verarbeiteter Koffer, allerdings habe ich auf dem Weg zum Training einen Tragegriff vermisst.

Die Vielzahl der möglichen Griffkombinationen hat die meisten im Verein allerdings eher verwirrt als ermutigt. Nur wenige hatten trotz umfangreicher Erklärung einen längeren Entdecker- oder Testdrang. Die Auflistung der am häufigsten gewählten Kombinationen wie auf dem Beipackzettel ist sicher der richtige Weg den Großteil der Tester "an die Hand zu nehmen". Auch die eher technische Bezeichnung der Griffrückseiten ist sicherlich funktional, verwirrte jedoch einige Tester. Vielleicht würde es helfen, die auf den mitgelieferten Zetteln beschriebenen Eigenschaften stattdessen in Kurzform und gut sichtbar in irgendeiner Weise auf der Griffrückseite darzustellen (Symbole,Bilder etc.). Negativ wurde die Beschränkung auf soulspin Hölzer und deren Preis empfunden.

Trotz allem hatten alle Tester über kurz oder lang einen Griff in der Hand, von dem sie meinten, dass dieser angenehmer als ihr aktueller sei.

Diese Art des personalisierten Griffes und des entsprechendes Koffers sollte eigentlich Industriestandard bei jedem Holzneukauf werden/sein. Nachdem man "seinen" Griff gefunden hat, stellt sich unwillkürlich die Frage, wie man bisher mit seinem Schläger spielen konnte bzw. warum man keinen Wert auf einen passenden Griff gelegt hat.

Kleber
Wie jeder andere Kleber, ich hatte keine Probleme. Positiv: Es wurde eine fast volle 90ml Flasche zum Testen gesendet und nicht nur eine kleine Testpackung oder ähnliches.

 

Kleberentferner
Die für das Holz bestimmte Seite funktionierte tadellos, allerdings sollte dafür auch die eigene Hand problemlos reichen. Die Seite für die Kleberentfernung auf der Belagseite funktionierte mehr schlecht als recht, da ist jede hinreichend harte handelsübliche Handbürste besser geeignet. Meiner Meinung nach ist der Preis vom 10 Euro dafür nicht gerechtfertigt.

 

PROJECT 12
P12 ( aufgrund der Eigenschaften nur auf der Vorhand getestet - Vergleichsobjekte: H3 Neo, Apollo 3, MX-P, T05 alles in Max. und mit max. Schwammhärte)

 

-angenehmes Spielgefühl

-linear (Topspin,Block,Flip)

-sehr griffiges, nicht klebriges Obergummi

-angenehme Härte, weder weich noch betonartig

-sehr leicht zu spielender Topspin auf Unterschnitt (kontrollierter und besser differenzierbar als MX-P und T05)

-kein "Abrutschen" in der Halbdistanz

-schwer im Kurz-Kurz Spiel zu bändigen

 

Fazit: Mit klebriger Oberflächige würde wahrscheinlich die einzige Schwäche des Belages verschwinden, ansonsten ein schneller, meistens gutmütiger und solider Belag, Über die Haltbarkeit kann ich an dieser Stelle keine Aussage treffen, der Preis ist marktüblich, aber nicht konkurrenzlos, was Produkte mit gleichen Eigenschaften und niedrigerem Preis betrifft.

 

Carbonholz und Basaltholz
(Vergleichshölzer: Basaltholz, Butterfly Zhang Jike, diverse DHS Hölzer)

Typisches Carbongefühl beim Speed Offensive, wobei das Basaltholz eine wesentliche angenehmere Ballrückmeldung bei geringen Ballgeschwindigkeiten hatte. Spätestens in der Halbdistanz war mir das Basalt aber zu weich.

Das Basaltholz war in Kombination mit P12 und den oben erwähnten Belägen zuverlässig, aber ungefährlich. Die Ballflugbahn war wie beschrieben schön gebogen und beim Speed Offensive entsprechend flacher. Beim Speed Offensive hatte ich beim Eröffnungstopspin ohne klebrige Beläge häufig Probleme, die Länge der Bälle zu variieren und nicht nur lange Platzierungen zu erreichen.

Aufschläge funktionierten mit beiden Hölzern und allen möglichen Belag-/Holzkombationen problemlos und mit identischer Variabilität in allen Parametern. Ähnliches gilt für das offene Spiel.

Schlussendlich sind beides gute Hölzer und je nach Bedarf / Vorlieben entsprechend einsetzbar. Ich halte das Speed Offensive für ein gleichwertiges Produkt zum obigen Butterfly Holz und sehe es aufgrund der individuellen Schlägerblättgrößen und -griffen sogar im Vorteil. Wer die eher großen DHS Hölzer kennt und dann mit eher kleinen Butterfly/Stiga Größen vorlieb nehmen musste wird die Wahlmöglichkeit sicher nicht missen wollen. Den Preis finde ich angesichts der guten Verarbeitung der Hölzer, den gleich guten Spieleigenschaften und dem hohen Grad an möglicher Personalisierung als fair und gerechtfertigt.

 

Weiterhin viel Erfolg!"

 

13. November 2013 Dr. Peer-Joachim Koch

"Hallo,

anbei meine Eindrücke vom Soulspin Holz Basalt und dem Belag P12.

Zunächst zu mir, spiele seit >30 Jahren (mit einigen Unterbrechungen), bin zur Zeit in einer recht starken 1. Kreisliga (meist im oberen Paarkreuz) unterwegs.

Aktuell spiele ich ein Donic Bloodwood 7 mit Rasant Turbo max bzw. 1.9 Rückhand. Vorher hatte ich mal 1 Saison ein Joola Rosskopf Emotion und davor ein Rendler Off-Play, jeweils mit ähnlichen Belägen, so dass ich denke es ganz gut vergleichen zu können.

Holz Soulspin Basalt
Verarbeitung: Hat einen guten Eindruck hinterlassen. Keine störenden Kanten, gute Haptik, ich hatte nur immer wieder den Eindruck, der Griff ist ziemlich groß - obwohl ich eigentlich genau das gesucht habe ?! Beim spielen ist mit das kaum aufgefallen.

Zweite Punkt - das Gewicht. Mein aktueller Schläger ist mindestens 5g leichter (Küchenwaage schwankte).

Dabei waren der P12 und mein alter Rasant kleiner als das Holz! Vom Gewicht definitiv am obersten Limit. Subjektiv hat mein Rendler-Holz die Hälfte gewogen. Beim spielen war ich sehr positiv überrascht. Kontrolle (bis auf einige störende Vibrationen) ist sehr gut. Egal, ob im kurz-kurz, Flip, Schlagtopsin man kann immer genau dahin spielen wo man will. Deutlich besser als mit dem Bloodwood! Bei harten Schlägen ist das Holz sogar einiges schneller als das steife Bloodwood, das auch nicht gerade zu DEF Hölzern gehört. Auch Aufschläge lassen sich sehr gut spielen. Nur beim Rückhand-Flip fühlte ich mich durch den großen Griff behindert.

Gestestet habe ich teilweise auch am Roboter - da kann man einige Dinge, Kontrolle, Plazierung etc. sehr gut mit einem anderen Schläger vergleichen. Insgesamt hat das BASALT dabei deutlich besser abgeschnitten, als das Bloodwood Holz. Obwohl ich den P12 noch nie gespielt hatte.

Ich will erst noch ein paar andere Hölzer zum Vergleich heranziehen, aber das BASALT-Holz ist  deutlich besser als z.B. Stiga Ebenholz, das fast genauso teuer ist, aber viel schlechter verarbeitet ist (letztes Jahr getestet).

Es steht auf jeden Fall auf meiner Liste an möglichen Kandiaten!

Der Preis ist ... angemessen. Sicherlich kein Sonderangebot.

Belag P12
Den Belag kann ich nur mit einen Rasant Turbo (bzw. Rasant) vergleichen. Griffigkeit bei Aufschlägen ist besser. Der Belag spielt sich softer  (aber nicht schwammig) als ein Rasant. Man hat eine wirklich tolle Kontrolle und aus meiner Sicht genug Spin und Tempo. Ich hatte bei allen Schlägen eigentlich kenie Probleme. Wenn ich voll Durchgezogen habe gingen einige Bälle zu weit, aber das kann auch am Holz gelegen haben. Allerdings ist der Preis für den Belag auch nicht ohne - bei den "normalen" Belägen kann/muß man ja eigentlich 20% Rabatt abrechnen - schwer zu entscheiden.

Fazit: Ich hatte sogar kurzzeitig überlegt ein Punktspiel mit dem Testschläger zu bestreiten (war dann doch zu feige), so gut hat mir die Kombination gefallen. Am besten selber testen!"

 

 

29. April 2013 Carsten Jürgens

"Heute habe ich mein neues Schlägerholz erhalten. Ich will ganz ehrlich sein. Das fühlt sich schon richtig gut an. Normalerweise bestellt man etwas und damit hat es sich dann auch.

Aber jetzt musste ich einfach zurückschreiben. Denn ich bin total begeistert, weil es sich gut anfühlt in der Hand. Außerdem ist es sehr, sehr gut verarbeitet und man hatte gleich das Gefühl, das passt. Liest sich vielleicht komisch, aber ich bin total begeistert.

Ich wollte mich dafür bedanken!

Ich weiß ja nicht, wie viele Leute an diesem Holz arbeiten, bis es fertig ist. Was ich aber weiß ist, dass dieses Holz jeden Cent Wert ist.

Sonnige Grüße sendet Ihnen
Carsten Jürgens"

 

 

06. Februar 2013 Bruno Bornhöft

Bruno Bornhöft via Email:

"Ich hatte freundlicherweise von Soulspin das Basalt-Holz und auf der Vh den P12 zum Testen erhalten. Wo kann man das für 5,95 € schon bekommen!? Auf die Rh habe ich mit dem mitgelieferten Kleber einen DHS Gold ARC geklebt. Bisher habe ich mit einem XIOM  Hayabusa ZXi OFF+ und DHS Belägen gespielt. Der Belag P12 ist ein Angriffsbelag. Der Belag ist zwar griffig, aber auch schnell. Bei gutem und hartem Ballkontakt treibt der Ball nahezu über den Tisch, was für das hohe Tempo spricht. Auch der Spin ist beachtenswert. Im Vergleich mit dem DHS Belägen natürlich schneller. Ich würde sagen, ähnlich dem XIOM Sigma Europe, vielleicht sogar einen Hauch schneller aber ähnlich griffig.

Das Basalt-Holz ist ebenfalls sehr schnell, aber, und das finde ich schon beeindruckend, atemberaubend sicher im Kurz-Kurz-Spiel. Insbesondere mit den DHS-Belägen landet der Ball dort, wo er auch hin soll. Mit dem P12 hat meinen einen starken Angriffsschläger, der eine gute Balance zwischen Spin und Tempo ermöglicht. Mit den DHS-Belägen entfaltet das Holz ein Angriffsspiel mit viel Rotation und präziser Spielweise. Auch bei technisch nicht optimaler Stellung ist das Spiel noch steuerbar. Für mich ist dieses Holz hervorragend spielbar. Im Tischtennis ist mir wichtig, dass ich mit dem Schläger aktiv spielen kann.

Ich spiele aufgrund meines Alters von 55 Jahren nur noch Bezirksliga, aber da kann man ein solches Holz sehr flexibel und mit Freude einsetzen."

 

 

29. Juni 2012 Birgit Schwab

Birgit Schwab via Email:

"Hallo, 

ich habe bei der WM in Dortmund den neuen P12 probiert und auch gleich mitgenommen. Hier nun mein versprochenes Feedback:

Der Belag ist sehr spinnig, und ich habe eine sehr gute Kontrolle in allen Tempobereichen. Im Vergleich zu meinem vorhergehenden Material (ca. gleiche Dicke, aber weich) sind meine Angaben kürzer, flacher und haben mehr Schnitt. Der Eröffnungstopspin ist angenehm leicht, obwohl mir der Belag kein Gefühl von Katapult vermittelt (finde ich sehr gut, weil er dadurch immer gleich kontrolliert und trotzdem "saftig" wirkt). Und weiche und harte Topspins kommen alle gleich gut, ohne daß der Ball vor dem Netz  "verhungert" oder gegen das Holz durchschlägt und hinten rüber geht. Egal ob Schuß, Topspin über der Platte oder von hinten, Block, Schupf kurz oder lang, ich kann einfach spielen ohne mir Gedanken über mein Material zu machen. Mit allen Belägen, die ich vorher gespielt habe, ging immer irgendein Schlag nicht so gut, obwohl ich ansonsten damit zufrieden war.

Zur Haltbarkeit: Ich habe die Beläge auf beiden Seiten seit dem 26.3. an insgesamt ca. 31 Trainingstagen (je 2 bis 3 Stunden) und in 4 Turnieren gespielt. Einmal habe ich in der Zwischenzeit das Holz gewechselt. Beide Male habe ich die Beläge mit dem Soulspin Kleber montiert, den ich sehr angenehm zu verarbeiten und auch wieder zu entfernen finde. Seit Mittwoch halte ich den Schläger mit der Vorhandseite auf der Rückhandseite, weil der Vorhandbelag (bei mir der schwarze) deutlich machgelassen hat. Die Flugkurve ist flacher geworden, Angaben und Schupfbälle höher, ich brauche mehr Kraft und/oder einen veränderten Winkel bei Topspin gegen Unterschnitt, insgesamt hat die Kontrolle nachgelassen. Bei sehr gutem Schlag kommt der Ball natürlich trotzdem noch. Der rote Belag (bei mir Rückhand) ist noch besser, hatte aber auch weniger harte Ballkontakte in derselben Zeit. Die Haltbarkeit ist mit ungefähr 10 Wochen bis zum ersten Nachlassen (ich schätze, daß er in weiteren 2 Wochen komplett durch ist...) mit anderen (dann weichen) Belägen, die ich sonst gespielt habe, vergleichbar. Gut finde ich, daß er sich nicht  usammengezogen hat oder ausgefranst ist.

Insgesamt bin ich mit dem P12 sehr glücklich, mit der Einschränkung, daß er leider auch nicht länger hält als andere Beläge."

 

 

16. Juni 2012 Andre Merkel

Andre Merkel via Facebook:

"Ich habe einen P12 in schwarz 2,0 zum testen gehabt. Gespielt habe ich ihn auf einem Butterfly Korbel SK7. Sehr gut im Topspinspiel mit Rotation und sicher im geraden Spiel mit Block, Konter und Schuss. Schnittreiche Aufschläge sind auch gut zu spielen. Insgesamt ein sehr ausgewogener Offensivbelag! Mir fehlte so der letzte Kick an Katapult und damit auch an Tempo. Aber ich finde das es eine sehr gute Alternative zu anderen Herstellern ist. Das Obergummi made in Japan hat mir sehr gut gefallen!

Ich spiele in der Landesliga Saarland im vorderen Paarkreuz."

Den originalen Testbericht können Sie auf unserer Facebook-Seite nachlesen.

 

6. Juni 2012 Stefan Marski

Stefan Marski via Facebook:

"Ich hatte jetzt knapp eine Woche Zeit, einen roten P12 zu testen.Der Belag selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck, wenn man ihn aus dem Paket holt...ziemlich griffige Oberfläche.
Ich spielte ihn sowohl auf einem Donic Baum Sawtec (Off-)als auch einem sehr leichten Eigenbau-Holz (All+).

Meiner Ansicht nach ist eine Stärke des Belages auf schnelleren Hölzern der Topspin gegen Unterschnitt....das geht wirklich super und auch fehlerverzeihend....mit Handgelenkeinsatz sind auch sehr schöne Flugkurven zu erzielen....gerade für mich, dessen Stärke nicht die Topspins sind, kamen beachtliche Bälle dabei heraus.
Kontern ging problemlos, die Bälle sind wie an der Schnur aufgezogen und ziemlich sicher, der Schuss war durchschlagend und sogar mit gewissem Sound verbunden.

Mit etwas Gefühl lässt sich gut und auch aktiv blocken.

Schupf ging relativ problemlos, wobei ich dabei etwas aufpassen musste, dass der ball nicht zuviel mitbekam an Beschleunigung...ist halt einer der schnelleren Sorte.

Spieler mit guter Technik werden sicherlich einiges aus diesem Belag herausholen können...ich empfand ihn als eine Option zu einigen Marktführern.

Das einzige Manko: ich empfand den P12 als schwer."

Den originalen Testbericht können Sie auf unserer Facebook-Seite nachlesen.

 

05. Juni 2012 Kevin Kurbjuweit

Kevin Kurbjuweit via Facebook:

"Habe den P12 vergangene Woche getestet (schwarz 2,0mm). Ein sehr interessanter Belag der alle Möglichkeiten im aktiven Spiel zulässt. Rotation und Tempo waren sehr gut, und das mit überdurchschnittlicher Kontrolle. Leider war er im passiv Spiel, für mich, zu unausgewogen. Durch die Spinnigkeit und dem massigen Katapult, war es schwer die Kontrolle zu bewahren.

gespielt auf:
waldner senso carbon

spielstärke:
landesliga niedersachsen"

Den originalen Testbericht können Sie auf unserer Facebook-Seite nachlesen.

 

19. Mai 2012 Bernhard Schnederle

Bernhard Schnederle via Facebook:

"Nach mittlerweile vier Trainingseinheiten mit dem P12 kann ich behaupten, meinen Traumbelag für die kommende Saison gefunden zu haben. 

Der Belag hat mich in sehr vielen Punkten überzeugt und wird deshalb meinen Sigma I Europe ablösen.
Natürlich ist auch der P12 keine eierlegende Wollmilchsau – kein Belag spielt von selbst. Er ist aufgrund des doch sehr hohen Tempos (Referenzbeläge Sigma I und Aurus Soft) und der eher durchschnittlichen Fehlerverzeihungsquote vermutlich nur für Angriffsspieler geeignet. Allroundspielern würde ich eher vom P12 abraten.

Anfänglich fiel mir das Kurz-Kurz-Spiel sehr schwer, dies erwies sich aber wirklich nur als anfängliches Problem. Nach kurzer Eingewöhnungszeit gingen die kurzen Bälle wunderbar, auch die langen Unterschnitt-Bälle gingen einigermaßen leicht, wobei ich hier anmerken muss, dass es schon einer größeren Umstellung bedarf, da die Flugkurve des P12 flacher ist als bei vielen anderen Belägen. 

Mit den Kritikpunkten bin ich an dieser Stelle aber auch schon wieder fertig! 

Die beiden größten Stärken des P12 sind sicherlich das fantastische Verhältnis von Tempo zu Kontrolle und die Spinentwicklung. In gewissem Sinne ist der P12 vergleichbar mit einem Motor mit eingebautem Turbo. Bis zu einer gewissen Geschwindigkeitsgrenze spielt er sich normal, doch mit Durchbrechen der Grenze setzt spürbar der Turbo ein. Es hat mich erstaunt, dass die Topspins doch um sehr viel mehr schneller waren als mit dem Sigma I Europe. Sofern die Beinarbeit mit der Armgeschwindigkeit zusammenpasst (schnellere Topspins führen zwangsläufig zu mehr Beinarbeit), ist die Kontrolle einzigartig. Ein sehr eigenartiges (im positiven Sinne) Spielgefühl – keinesfalls vergleichbar mit diversen Tensoren.

Die Spinerzeugung funktioniert auch wunderbar, wobei die flachere Flugkurve bei langsameren bzw. „fetten“ Topspins sehr vorteilhaft ist. Gegenziehen ist, sobald man sich an die Flugkurve gewöhnt hat, ein Traum!

Scharfe Topspins (und Gegentopspins), die kurz nach dem Aufspringen getroffen werden, klappen auch sehr gut – hier ist aber wirklich hervorragende Beinarbeit erforderlich!

Bei meinen Aufschlägen hatte ich bislang das Gefühl, ein klein wenig mehr Spin als mit dem Sigma Europe erzeugen zu können. Wer gerne schnell serviert, wird mit dem P12 viel Freude haben – überraschende und lange Aufschläge werden außergewöhnlich schnell. Kurze Aufschläge funktionieren auch sehr gut.

Zum Thema „Tenergy-Alternative“: da ich bislang nur einmal für wenige Trainingseinheiten einen Tenergy 25 gespielt habe, kann ich nicht beurteilen, ob es sich beim P12 um eine Alternative handelt. Gefühlsmäßig würde ich aber schon sagen, dass der Belag ein heißer Tipp ist, da er meine Referenzbeläge in fast allen Belangen schlägt.

Gewichtsmäßig ist der P12 zwar kein Leichtgewicht, liegt aber auf jeden Fall noch im Durchschnitt. 

Die im Internet mehrmals erwähnte Theorie vom "Gastuning" kann ich nicht bestätigen. Ich konnte weder einen besonderen Geruch, noch ein „Tuning-Feeling“ feststellen. Der Geruch erinnerte mich vielmehr an den des Nittaku Hammond, den ich mehrere Jahre gespielt habe. Der P12 ist also wirklich zu 100 % VOC-frei! 

Alles in allem ist der P12 für mich der Überraschungsbelag der letzten paar Jahre. Er ermöglicht druckvolles und präzises Spiel und verbindet es mit hoher Kontrolle und viel Spin zu einem außergewöhnlichen Belag für Angriffsspieler! 

- nicht besonders fehlerverzeihend

- lange Unterschnittbälle gewöhnungsbedürftig

(- für Defensiv- und Allroundspieler wohl eher ungeeignet)

 

+ Verhältnis Tempo/Kontrolle fantastisch

+ hohes Spinpotential bei langsamen und schnellen Topspins

+ Flip und Konter sicher und kompromisslos

+ lange und schnelle Aufschläge brandgefährlich

+ Gegentopspin

(+ für spinorientierte Vorhandspieler und tempoorientierte Rückhandspieler sehr gut geeignet)

 

Gratulation an das Soulspin-Team - da ist euch etwas ganz Großes gelungen!"

 

Den originalen Testbericht können Sie auf unserer Facebook-Seite nachlesen.

 

14. Mai 2012 Janik Bernadi

Janik Bernardi via Facebook:

"Die neue Verpackart im Cocon finde ich sehr gelungen, wenn man den Cocon öffnet ist der Belag wie erwartet sofort glatt und nicht durch die Form in irgendeine Weise gebogen. Der Belag lässt sich gut mit meine Spielsystem spielen, finde ich. Kontrolliertes Offensivspiel. Sehr gelungen ist der hohe Spin den man durch den Belag erreichen kann, besonders beim Aufschlag und weichen Topspin. Der Belag ist recht weich und doch kann man auf Unterschnitt gut anziehn und den spielaufbau ohne Probleme gestalten. Ich komme mit dem P12 sehr gut zurecht und Danke dem Soulspin Team für die Testmöglichkeit."

Den originalen Testbericht können Sie auf unserer Facebook-Seite nachlesen.

 

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